PWV Herxheim

Pfälzerwald-Verein Ortsgruppe Herxheim
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Neuigkeiten aus unserem Vereinsleben  




Wanderbericht der 6. Planwanderung am 16. Juni 2019

Auch wenn das Wetter am frühen Morgen noch nicht restlos überzeugend aussah: Wanderer kann das nicht abschrecken. So ging es diesmal ins Leininger Land, wo zunächst in Battenberg gestartet wurde. Kaum aus dem Ort führte der Weg an Getreidefeldern entlang, die von herrlich blühendem Klatschmohn und einigen wunderbar blauen Kornblumen gesäumt waren. Mit dem jetzt vorhandenen Sonnenschein war der Blick über die Landschaft damit traumhaft schön. Auch im weiteren Verlauf des Burgenweges konnte im Wald viel Schönes beobachtet werden wie z.B. blühender Fingerhut mit Bienenbesuch oder ein Pilz, der sich offensichtlich erst kürzlich durch die Laubdecke am Boden gearbeitet hatte (mangels Artenkenntnis kann er hier nicht näher betitelt werden). Zwischendurch konnte an Aussichtspunkten schon das Ziel der Wanderung erspäht werden: die Burg Altleiningen mit darin befindlicher Jugendherberge; dabei wurde auch klar, dass es dazu nochmal bergab und dann hinauf zur Burg gehen musste. Auf der heute noch imponierenden Burg angekommen, konnte sich jeder stärken und den wunderbaren Ausblick genießen. Der Weg nach Altleiningen war dann nur noch ein sog. Katzensprung, von wo aus es mit dem Bus wieder nach Hause ging.
 
Die nächste Planwanderung ist am 21.07.2019 auf dem badischen Graf-Rhena-Weg im Raum Ettlingen. Weitere Infos im Internet unter www.pwv-herxheim.de
 
 
A. Daum
 
 





 






 

Ausflug nach Schwetzingen am 02. Juni 2019

 
Bei bereits hochsommerlichem Wetter ging es an diesem Sonntag zu einem etwas anderen Ausflugsziel nach Schwetzingen ins dortige Schloss. In einer 90-minütigen Führung konnte man am Vormittag zunächst viel über die lange und abwechslungsreiche Geschichte des Schlosses erfahren, das schon im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt wurde und seitdem mehrfach umgebaut, zerstört, wieder aufgebaut und erweitert worden war bis zu seiner heutigen Form (nachzulesen in einschlägigen Geschichtsbüchern oder im Internet), die im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden ist. Nach der frei gestalteten Mittagspause wurde auch die Gartenanlage in einer kompakten Führung besichtigt, die allerdings durch den relativ knappen Zeitrahmen und die Größe des Geländes nicht das ganze botanische Kunstwerk mit all seinen Facetten abdecken konnte; wer dies beabsichtigt, sollte sich mindestens einen ganzen Tag Zeit nehmen. Nebenbei war vom Apollotempel aus entlang der Westachse die pfälzische Kalmit erkennbar und in die exakt andere Richtung konnte man in früherer Zeit wohl das Heidelberger Schloss sehen.
 
So ging es dann mit vielen interessanten Eindrücken am späten Nachmittag wieder zurück in die pfälzische Heimat.
 
A. Daum



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